Zwangsvollstreckungen | Amtsgericht Osnabrück
  • AA

Zwangsvollstreckungen

Bei der Zwangsvollstreckung ist zu unterscheiden die Einzelzwangsvollstreckung in bewegliche Sachen einerseits und in unbewegliche Sachen (Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung von Grundstücken) andererseits sowie die Insolvenzverfahren als Gesamtvollstreckungsverfahren aller Gläubiger eines Schuldners.

Einzelzwangsvollstreckungen werden von den Gerichtsvollziehern und dem Vollstreckungsgericht des Amtsgerichts bearbeitet. Die Gerichtsvollzieher sind z.B. für die Abnahme der Vermögensauskunft sowie Pfändung, Räumung und Zustellungen zuständig, das Vollstreckungsgericht z.B. für die Forderungspfändung durch Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, Rechtsbehelfe und Einwendungen im Vollstreckungsverfahren, Erlass von Haftbefehlen und Durchsuchungsbeschlüssen.,

Die Zuständigkeitsverteilung richtet sich beim Vollstreckungsgericht nach dem Anfangsbuchstaben des Schuldners und bei den Gerichtsvollziehern nach Bezirken.

Die Gerichtsvollzieherverteilerstelle des Vollstreckungsgerichts verteilt die Aufträge an die Gerichtsvollzieher. Die Listen der Gerichtsvollzieher und der Straßenverzeichnisse finden Sie hier.

Die Zuständigkeiten der Serviceeinheiten können Sie aus dem nachstehenden Telefonverzeichnis entnehmen, das Sie auch herunterladen können.

 

Vermögensauskunft und Schuldnerverzeichnis

Ab dem 1. Januar 2013 wurde bei dem Amtsgericht Goslar das Zentrale Vollstreckungsgericht für Niedersachsen eingerichtet. Dort wird ein landesweites Schuldnerverzeichnis geführt. Eine bundesweite Verknüpfung ist vorgesehen. Eingetragen werden Personen, die ihren vollstreckungsrechtlichen Auskunftspflichten nicht nachkommen oder gegen die die Vollstreckung erfolglos geblieben ist. Das bisherige Schuldnerverzeichnis des Amtsgerichts Osnabrück bleibt bestehen, läuft aber aus. Bei dem zentralen Vollstreckungsgericht in Goslar werden das Schuldnerverzeichnis und die abgegebenen Vermögensverzeichnisse verwaltet. Einzelheiten zu den Einsicht- und Auskunftsmöglichkeiten finden Sie hier

Die bisherige Abgabe der eidesstattlichen Versicherung ist jetzt die Abgabe der Vermögensauskunft. Die Gerichtsvollzieherin oder der Gerichtsvollzieher, bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Wohnsitz hat, nimmt die Vermögensauskunft ab (§ 802e ZPO) und übermittelt sie in elektronischer Form an das Zentrale Vollstreckungsgericht.

Weitere Informationen erhalten Sie über das Justizportal des Bundes und der Länder unter: http://www.justiz.de/onlinedienste/vollstreckungsportal/index.php

Gesetze und Verordnungen
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln